Willkommen Herzlich IM NATURPARK STEINWALD Freizeit und Tourismus im Steinwald finden Sie hier
Der Naturpark2021-09-01T10:15:22+02:00

Unser

NATURPARK STEINWALD

Eingebettet zwischen Fichtelgebirge und Oberpfälzer Wald wölbt sich der über 900 Meter hohe Granitrücken des Steinwaldes zu einem markanten Landschaftsbild der nördlichen Oberpfalz auf. Die geschlossene Waldlandschaft wird von Nadelbäumen, immer wieder mit schönem Mischbestand durchsetzt, geprägt. Aus dem harten Urgestein haben Wind und Wetter steil aufragende, bizarr geformte Felsengruppen genagt: Räuberfelsen, Vogelfelsen, Saubadfelsen und viele andere mehr. Auf der Platte, dem 946 Meter hohen Hauptgipfel des Steinwaldes, wurde der Oberpfalzturm erbaut, der einen weiten Rundblick gewährt. Der Naturpark „Steinwald“ nimmt eine Fläche von knapp unter 23.000 ha ein. Er ist damit der zweitkleinste der 19 Naturparke in Bayern. Der im Nordosten Bayerns, nahe der tschechischen Grenze, gelegene Naturpark ist für die Bewohner der umgebenden großen Städte gut erreichbar: Regensburg im Süden und Nürnberg im Westen liegen jeweils ca. 120 Kilometer entfernt, nach Leipzig und Dresden im Norden und Nordosten sind es jeweils knapp 200 Kilometer. München im Süden ist etwa 250 Kilometer entfernt.

 

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NEUIGKEITEN

Erweiterung des Naturparks Steinwald um Flächen des Hessenreuther Waldes

07. Sep. 2021|

Der Vorstand des Naturparks Steinwald hat auf Vorschlag des Vorsitzenden, Baron von Gemmingen-Hornberg, in einer seiner vergangenen Sitzungen beschlossen, eine Erweiterung der Naturparkfläche nach Süden hin zu planen. Das entsprechende Erweiterungsgebiet soll, wie auf der Karte in rot eingezeichnet,

Die Bilder des Monats September sind online!

01. Sep. 2021|

Pünktlich zum Herbstanfang hat unser Fotograf Dr. Siegfried Steinkohl wieder besondere Motive und Momentaufnahmen im Naturpark Steinwald mit seiner Kamera eingefangen. Wir bedanken uns bei ihm für die immer toll eingefangenen Besonderheiten unserer heimischen Natur und Kultur. Wir wünschen

Nachwuchs im Wildgehege am Waldhaus

13. Jul. 2021|

Eine kleine Sensation kann der Naturpark Steinwald im Wildgehege am Waldhaus bei Pfaben verbuchen! Erstmals in der Geschichte wurden dort nun im Frühsommer gleich vier Rotwildkälber zur Welt gebracht. Es herrscht nun also reges Treiben im Gehege. Ein weiteres

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BILDER DES MONATS

Binsenschmuckzikade

Wer durch die Wiesen des Steinwaldes geht, dem fallen unzählige kleine, wild umherspringende Insekten auf. Es handelt sich um die Kleine Grüne Zwergzikade (oder Binsenschmuckzikade). Diese flinken, an Pflanzen saugenden Zikaden sind verwandt mit den viel größeren Singzikaden, die an Urlaube im Mittelmeergebiet erinnern. © Dr. Steinkohl

Oberpfalzturm

Eines der Wahrzeichen des Naturparkes Steinwald ist der Oberpfalzturm. Er wurde im Jahr 2000 neu errichtet und steht auf der Platte (946m), der höchsten Erhebung des Steinwaldes. Wer die 150 Stufen des 33m hohen Turms erklimmt, wird mit einem herrlichen 360°-Rundblick belohnt.  © Dr. Steinkohl

Preiselbeere

Eines der ältesten Nahrungsmittel des Menschen ist die Preiselbeere, sie ist eine beliebte Zutat zu Sauer- oder Wildbraten. Die hübsche rote Beere wächst bevorzugt auf saurem Boden, auf Moorböden und auf fichtendominierenden Waldböden. Die weißen Blüten werden von Insekten bestäubt und die Beeren sind bei Tieren eine beliebte Mahlzeit. © Dr. Steinkohl

Schloßfelsen

Auf halber Länge des Kammwegs zwischen der Burgruine Weißenstein (863m) und dem Aussichtspunkt Oberpfalzturm (946m) liegt die Felsgruppe Schloßfelsen (913m). Wer die monumentalen Felsblöcke erklimmt, hat einen schönen Ausblick nach Norden Richtung Oberfranken. © Dr. Steinkohl

Rotes Höhenvieh

Im kleinen Tal zwischen Bärnhöhe und Wäldern liegt die Grenzmühle mit einem zertifizierten Biolandhof und vielfach prämierten blumen- und insektenreichen Weiden. Neben Biogemüse- und Biomohnanbau liegt deren Schwerpunkt in der Zucht der alten Rinderrasse „Rotes Höhenvieh“. Eine weitere Besonderheit der Grenzmühle ist die entstehende Infostelle für die Flussperlmuschel. © Dr. Steinkohl

Hinweis

DROHNENFLÜGE

Regelungen Drohnenflüge im Naturpark Steinwald

Immer mehr Menschen suchen Erholung in der Natur und einige von ihnen möchten mit Drohnen Landschaftsaufnahmen aus einer völlig anderen Perspektive machen. Aus diesem Grund sieht sich der Naturpark Steinwald in der Pflicht auf die im Naturparkgebiet geltende Verordnung hinzuweisen.

Verordnung über den „Naturpark Steinwald“ Vom 5. November 1987 (GVBl. S. 420) BayRS 791-5-6-U (§§ 1–13)

Laut der Verordnung des Naturparks Steinwald vom 05. November 1987 ist für den Betrieb von Flugmodellen und Ultraleichtflugzeugen (darunter fallen auch Drohnen) in der Schutzzone des Naturparks eine Erlaubnis von der Unteren Naturschutzbehörde am Landratsamt Tirschenreuth notwendig. Die Schutzzone umfasst die Landschaftsschutzgebiete und Naturschutzgebiete des Naturparks. Das heißt, der Betrieb von Drohnen in Landschaftsschutzgebieten ist nur mit der vorherigen Genehmigung von der Unteren Naturschutzbehörde unter der Angabe von triftigen Gründen erlaubt. Für den Betrieb von Drohnen in den beiden Naturschutzgebieten des Steinwalds muss die Erlaubnis bei der Höheren Naturschutzbehörde (Regierung der Oberpfalz) eingeholt werden. Wer vorsätzlich oder fahrlässig, ohne eine vorliegende Erlaubnis von der jeweils zuständigen Naturschutzbehörde gegen diese Vorschriften verstößt kann mit einer Geldbuße belegt werden.

Die Schutzzone des Steinwalds umfasst auch die beliebten Ausflugsziele Oberpfalzturm, Burgruine Weißenstein, sowie fast das ganze zentrale Steinwald-Gebiet außerhalb von Ortschaften. Der Naturpark Steinwald bittet darum, die Vorschriften einzuhalten, um die Natur sowie die Tier- und Pflanzenwelt so wenig wie möglich zu stören und in ihrer Einzigartigkeit zu erhalten.

Unter folgenden Link können Sie sich zu den Landschaftsschutzgebieten in Bayern informieren, und genaue Abgrenzungen der Landschaftsschutzgebiete im Steinwald einsehen:

Landschaftsschutzgebiete in Bayern

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