Unsere

INFOSTELLEN

Markthaus Fuchsmühl

Die Geschäftsstelle des Naturpark Steinwald e.V. befindet sich im Markthaus Fuchsmühl und ist Sitz der beiden Naturpark-Ranger und des Geschäftsführers. Angegliedert ist eine Infostelle, die mit einem Höhenprofilmodell des gesamten Naturparks, einem Schaukasten mit Gesteinsarten und Tieren aus dem Steinwald sowie einem Miniaturmodell des Oberpfalzturms ausgestattet ist und die Themenfelder Naturpark, Trinkwasser und Tiere des Steinwaldes behandelt.

Grenzmühle (wird 2021 fertig gestellt)

Auf dem ehemaligen Forellenzuchtbetrieb am Grenzbach entsteht derzeit in Kooperation mit dem Verein KulturLandschaft südlicher Steinwald e.V. (KusS) die Infostelle Grenzmühle, die der vom Aussterben bedrohten Flussperlmuschel gewidmet ist. Sie ist die bekannteste der einheimischen Großmuschelarten und bildet als einzige Schmuckperlen aus. Um die verbliebenen Muschelvorkommen im Steinwald zu erhalten, hat der Naturparkverein bereits im Jahr 2001 ein Artenhilfsprojekt für die Flussperlmuschel ins Leben gerufen. Mit der Einrichtung der Infostelle macht der Verein nun den nächsten Schritt, um ein größeres Bewusstsein für diese gefährdete Art zu schaffen. Neben umfangreichem Infomaterial, das den Besuchern unter anderem Einblick in die Lebensweise und die Gefährdungsursachen der Perlmuschel gewährt, wird die Infostelle auch mit einer Hälterungsstation und einem Schaubecken ausgestattet sein.

Glasschleif Pullenreuth

Die bei Pullenreuth am Fernwanderweg „Fränkischer Gebirgsweg“ gelegene Glasschleif war bis 1880 ein Glaspolierwerk am ehemals ödliegenden Wetzsteinbruch. Nach Erwerb und anschließender Sanierung des Anwesens durch den Verein Steinwaldia Pullenreuth e.V. entstand hier eine Natur-Infostelle mit Wirtschafts-, Tagungs- und Ausstellungsraum. Infotafeln und ein Themenweg der Vereine Naturpark Steinwald und Bayerisch-Böhmischer Geopark informieren hier in eindrucksvoller Weise über die Geschichte der Glasschleif sowie diverse Naturschutz- und Artenhilfsprojekte.

Räuberfelsen

Waldhaus

Erst wandern, dann einkehren! Das 1831 errichtete Waldhaus diente bis Ende der 50er Jahre als Forstsitz bzw. Waldwärterhaus um Fußwege der Förster gering zu halten. Recht zeitnah wurde als Nebenverdienst eine kleine Gaststube eingerichtet. Das heutige, neu errichtete und mit Infostellen der Bayerischen Staatsforsten, des Geoparks Bayern-Böhmen sowie des Naturparks Steinwald eingerichtete Waldhaus bietet mit gemütlichen Gaststuben die Möglichkeit zum Einkehren. Ein Wildgatter mit dem für den Steinwald typischen Rotwild sowie ein liebevoll angelegter Kinderspielplatz ergänzen das Waldhaus als interessantes Ausflugsziel im Steinwald.

Wildgehege am Waldhaus

Der Naturpark Steinwald e.V. betreibt seit 1970 das über 4 ha große Wildgehege am Waldhaus im Steinwald. Das Gehege, welches im Quelleinzugsgebiet des Grenzbaches liegt, bietet dem Rotwild neben Suhlen, welche es zur Parasitenabwehr benötigt, auch trockene Bereiche mit alten Baumbeständen an. Im Wildgehege lebt eine Gruppe von Rotwild, die seit August 2020 einen neuen Hirsch bekommen hat. In der freien Natur kommt das Rotwild nur an begrenzten Stellen in Deutschland vor, da es sehr störungsempfindlich ist und zum Teil erhebliche Schäden in den Wäldern durch den Verbiss von Bäumen anrichten kann. Darum wird es nur in sogenannten „Bewirtschaftungsgebieten“ geduldet. Im Steinwald kommt das Rotwild jedoch auch in der freien Natur vor. Highlight ist die handzahme Hirschkuh Sissi, welche von Hand aufgezogen wurde und regelmäßig für Streicheleinheiten an den Zaun kommt.

Räuberfelsen