Der

FÖHRENBÜHL

„Föhrenbühl“

Der „Föhrenbühl“ bei Grötschenreuth umfasst eine Fläche von knapp 34 Hektar und wurde zum Schutz seltener Pflanzen auf Serpentingestein geschaffen. Sein Name beruht auf dem speziellen Bewuchs, der sich auf den nährstoffarmen Böden angesiedelt hat. Relikte aus der Eiszeit und der nachfolgenden Wärmeperiode haben sich hier bis heute gehalten, so kommen hier neun Farnarten vor, darunter seltene Streifenfarne. Daneben gedeiht Wacholder auf den Hängen des Föhrenbühls, Zwergbuchs, Schwarzwerdender Geißklee und das Bergjohanniskraut. Die dünnen Verwitterungsböden über ultrabasischen Gesteinen zeichnen sich durch eine besondere mineralische Zusammensetzung aus, denn die hohen Magnesiumgehalte stehen der dort vorherrschenden Nährstoffarmut gegenüber.

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