Unser
NATURPARK STEINWALD
Eingebettet zwischen Fichtelgebirge und Oberpfälzer Wald wölbt sich der über 900 Meter hohe Granitrücken des Steinwaldes zu einem markanten Landschaftsbild der nördlichen Oberpfalz auf. Die geschlossene Waldlandschaft wird von Nadelbäumen, immer wieder mit schönem Mischbestand durchsetzt, geprägt. Aus dem harten Urgestein haben Wind und Wetter steil aufragende, bizarr geformte Felsengruppen genagt: Räuberfelsen, Vogelfelsen, Saubadfelsen und viele andere mehr. Auf der Platte, dem 946 Meter hohen Hauptgipfel des Steinwaldes, wurde der Oberpfalzturm erbaut, der einen weiten Rundblick gewährt. Der Naturpark „Steinwald“ nimmt eine Fläche von knapp unter 23.000 ha ein. Er ist damit der zweitkleinste der 19 Naturparke in Bayern. Der im Nordosten Bayerns, nahe der tschechischen Grenze, gelegene Naturpark ist für die Bewohner der umgebenden großen Städte gut erreichbar: Regensburg im Süden und Nürnberg im Westen liegen jeweils ca. 120 Kilometer entfernt, nach Leipzig und Dresden im Norden und Nordosten sind es jeweils knapp 200 Kilometer. München im Süden ist etwa 250 Kilometer entfernt.

Großer Artenschutztag
Jetzt schon schon vormerken:
Am 19. September 2026 ist der
Große Artenschutztag!
Das umfangreiche Programm findet
ihr in unserem Flyer und auf
der Seite des Artenschutztages.
Die Anmeldung zu den Exkursionen
findet ihr hier.
Themen der vier Exkursionen:
Die vergborgene Pilzvielfalt
Wilde Weiden – Natur im Wandel
Wald im Fokus
Flüsse – Lebensadern der Landschaft
© Dr. Steinkohl
Unsere
NEUIGKEITEN
Sperrung der Burgruine Weißenstein 2025/26
Auch eine Burg braucht mal eine Pause: Die Burgruine Weißenstein zu besteigen ist ab dem 15. Dezember 2025 vorerst nicht mehr möglich. Die Sperrung erfolgt über den Winter, um Risiken von Eisbildung und Glätte auf den Stufen zu verhindern.
Die Bilder des Monats September sind online!
Urlaubsbedingt kommen hier einige Tage verfrüht die neuen Bilder des Monats. Mit großen Schritten geht es in den September und somit schon wieder raus aus dem Hochsommer, der sicher lange in Erinnerung bleiben wird. Anhaltende Hitze und Dürre prägten
Die Bilder des Monats August sind online!
Pünktlich zum Sommerferienbeginn kommen hier die Bilder des Monats August. Wir sind nun in der sprichwörtlichen heißen Phase des Jahres angekommen. Nach der ersten Hitzewelle im Juni sind es nun schon wieder knapp 40 °C. Unglaublich belastend für viele
Unsere
BILDER DES MONATS
Der große Artenschutztag am 19.09.26 auf der Burg Falkenberg zeigt die vielfältige Natur des Steinwaldes. Beispielhaft ist der herrliche, seltene Pilz „Ästiger Stachelbart“ abgebildet, der im Naturpark Steinwald am Buchentotholz vorkommt. Exkursionen mit Fachleuten, u.a. ins vielfältige Reich der Pilze, geben einen Einblick in unsere spannende Natur. © Dr. Steinkohl
Als Landschaftsgestalter ist der Biber ständig beschäftigt, Burgen und Biberdämme zu bauen. Er liefert dadurch einen großen Beitrag zur Strukturvielfalt in der Natur, nicht immer aber zum Wohlgefallen mancher Menschen. © Dr. Steinkohl
Der Gedenkstein „Irrmarterl“, der sich versteckt ca. 200 m unterhalb des Katzentrögels befindet, soll an den Tod eines kleinen Jungen erinnern, der sich auf der Suche nach seiner Mutter im Steinwald verirrte und starb. Die sterblichen Überreste wurden um 1800 nach einem halben Jahr gefunden. © Dr. Steinkohl
Flechten bilden eine sehr enge symbiontische Lebensgemeinschaft (Symbiose) eines Pilzes mit Grünalgen oder Cyanobakterien. Viele wachsen unter kargen Bedingungen, wo andere Lebewesen nicht mehr gedeihen können. Die Abbildung zeigt eine Rentierflechte. © Dr. Steinkohl
Ende September wird die warme Wetterlage als „Altweibersommer“ bezeichnet. Lange Spinnwebfäden, die im Morgentau glitzern, ähneln dem grauen Haar alter Frauen. Wenn sie sich an die Kleidung der Menschen heften, sollen sie Glück bringen. © Dr. Steinkohl


